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Karte und Kompass

Karte und Kompass

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KompassDer Kompass unerlässlich zur Orientierung

Der Magnetkompass besteht aus einem drehbaren Zeiger aus magnetischem Material und einem Gehäuse, in dem dieser Zeiger möglichst reibungsarm gelagert ist. Am Gehäuse oder dem Zeiger ist in der Regel eine Winkelskala angebracht. Der Zeiger selbst kann die traditionelle Form einer Nadel (Kompassnadel) haben, in einigen neueren Kompassen ist eine komplette Scheibe zu finden, in Schiffskompassen meist eine Kugel (Kugelkompass).

Der Zeiger richtet sich, wenn er nach allen Richtungen frei beweglich ist, tangential zu den Feldlinien des Magnetfelds der Erde aus. Da die Feldlinien in weiten Bereichen auf der Erde und insbesondere in Mitteleuropa etwa in geographischer Nord-Süd-Richtung verlaufen, kann man aus der Richtung des Zeigers auf die Nordrichtung schließen.
Anwendung
Auch trotz der Existenz des GPS wird der Magnetkompass nach wie vor genutzt. GPS kann die Navigation mit Karte und Kompass sinnvoll ergänzen, jedoch keinesfalls ersetzen. Neben der Abhängigkeit von Energieversorgung und Elektronik ist die Kurswinkelbestimmung mit einem Kompass viel schneller und genauer durchzuführen als mit einem GPS-Gerät. Darüber hinaus erzwingt ein Kompass die ständige Auseinandersetzung mit der realen Situation, während das GPS-Gerät leicht dazu verführt, sich blindlings auf die Satellitentechnik zu verlassen.
Für die Navigation mit Karte und Kompass wird heute zumeist ein einfacher und robuster Plattenkompass verwendet, dessen Gehäuse sich in einer durchsichtigen Acrylglas-Platte befindet. Diese Platte macht es sehr einfach, die Nord-Süd-Linien des Kompasses mit dem Gitternetz einer topografischen Landkarte in Übereinstimmung zu bringen. Das früher notwendige Einnorden der Karte ist damit grundsätzlich nicht mehr notwendig. Das Anpeilen von Landmarken erfordert mit diesem Kompass allerdings einige Übung. Ein spezieller Peilkompass oder ein Kombinationsgerät aus Platten- und Peilkompass sind für diese Aufgabe besser geeignet, da das Zielobjekt hier mit Hilfe von Kimme und Korn einfacher anvisiert werden kann.
Der Kompass gehört zu den bekanntesten Orientierungsmitteln. Ein gutes Modell zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Die Kompassdose, in der die Nadel frei schwingend lagert, muss sich gut drehen lassen und eine 360-Grad-Einteilung besitzen. Nordlinien im durchsichtigen Dosenboden helfen bei der Ausrichtung auf der Karte. Auch die Grundplatte sollte durchsichtig sein, damit man die Karte unter dem Kompass erkennt. Außerdem dient die Grundplatte oder – je nach Modell – das Gehäuse als Anlegekante und Lineal. Je länger die Anlegekante, desto besser. Der Spiegel erlaubt es Ihnen, die Kompassnadel beim Peilen im Blick zu behalten. Außerdem praktisch: eine einstellbare Missweisungskorrektur. Wer weit im Süden auf der Südhalbkugel auf Tour geht, braucht spezielle Kompassnadeln – oder kauft das Modell DS 50 G von Recta (80 Euro). Es lässt sich durch seine spezielle Nadel weltweit einsetzen.

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Kommentare  

 
0 #1 Kevin91 2010-03-21 10:48
könnte man das Thema nicht noch ein wenig ausbauen?
 

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