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Touren mit den Kleinen

Touren mit den Kleinen

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KinderTouren mit Kindern
Wenn der Nachwuchs der Kindertrage entwächst und jetzt alleine laufen möchte, dann beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt. Der eigene Aktionsradius weitet sich gewaltig aus, Kinder ab etwa drei Jahren können ihre Wünsche nicht nur artikulieren, sie führen sie auch gleich durch. Wer jetzt schon outdoormäßig vorgebaut hat, dem werden die neuen Schritte einfach fallen. Oft aber steigen Eltern erst in dieser Lebensphase in das Outdoorleben ein, weil sie der Ansicht sind, dass man jetzt erst mit den Kleinen etwas anfangen kann. Das ist grundsätzlich richtig, aber was die Fortbewegung draußen anbelangt, leider schon zu spät. Wanderungen mit Kindern bis etwa 6 Jahren sind für die Eltern keine körperliche Befriedigung. Lange Distanzen sind out, und Laufen um des laufens willen fällt den Sprösslingen ohnehin schwer.
Wenn es also irgendwie geht, dann tun Sie Ihren Kindern keine Wanderung im klassischen Sinne an. Wählen Sie lieber kurze Strecken von wenigen Kilometern Länge aus, die man auch vorzeitig abbrechen kann. Wählen Sie unbedingt schmale Pfade durch Wald und Gebirge mit Highlights wie Felsen, kleine Kletterpassagen, Bachläufen. Sie werden erstaunt sein, wie gut Kinder laufen können, wenn Sie etwas Spannendes erwartet. Laufen die Kinder selbst, reduziert sich das Gepäckproblem bei Rucksacktouren ganz erheblich. Mama, Papa, können beide große Rucksäcke tragen, manchmal freuen sich selbst die Kinder über einen eigenen Daypack. Dieser sollte eine kindgerechte Größe haben und maximal 15 Prozent des Körpergewichts beladen werden. Für die Trinkflasche, einige Klamotten und das Schmusetier reicht das aber allemal aus. Neben dem Wandern treten jetzt auch andere Fortbewegungsarten wie Kanu oder Fahrrad auf den Plan. Deren Vorteil: Man ist gepäckmäßig nicht so beschränkt wie bei Rucksack-Unternehmungen. Andererseits braucht man oft teurere Ausrüstung. Ein Kanu kann eine ordentliche Menge an Gepäck schlucken. Der Wasserkontakt gefällt den Kindern, leider wird das sitzen im Boot für die Kleinen oft langweilig. Abhilfe schaffen häufigere Pausen. Und was für Wanderungen gilt, zählt auch hier. Befahren Sie lieber kleine, kurvige Flüsse, die hinter jeder Biegung mit neuen Überraschungen aufwarten. Natürlich ist Zahmwasser bis maximal Wildwasserstufe zwei angesagt, denn das Sicherheitsproblem besteht nirgendwo so sehr wie im Boot. Solange die Kleinen noch nicht schwimmen können, sollten sie mit einer Kinderschwimmweste gesichert werden. Auf ruhigen Gewässern und hohen Temperaturen tun es vielleicht auch Schwimmflügel - die Kids sollten dann allerdings keine Ängste in tiefem Wasser haben

Fahrradfahren


Das Rad ist nach wie vor eines der beliebtesten Family-Fortbewegungsmittel, denn die Stahlrösser stehen ohnehin in jeder Garage und für den Kindertransport im Alltag hat man meist auch schon gesorgt. Außerdem kann man oft direkt vor der Haustüre loslegen - nervige Auto-Anfahrten entfallen. Die optimale Fortbewegungsart insbesondere für kleinere Kinder ist nach wie vor der Fahrradanhänger. Er ist sicher schützt die Kleinen vor Regen und ist standfest Außerdem kann man häufig auch etwas Gepäck hineinladen und der Schmusebär ist auch immer griffbereit. Gleichzeitig sind die Gepäckträger von Mama und Papa frei für weitere Ausrüstung (das aber nur wenn der Anhänger an der Nabe befestigt wlrd! Nachteil der modernen Kinder-Karren ist der hohe Anschaffungspreis (meist um 400 €). Außerdem sind manche nicht zerlegbar und fordern einen großen Stellplatz. Fahrrad-Kindersitze sind vor allem für kürzere Touren geeignet und sind erheblich preiswerter als Anhänger. Sie werden entweder über dem Gepäckträger oder auf der vorderen Stange befestigt Die Gepäckträger-Version bietet mehr Sitz- und Federungskomfort, und wenn die Kinder bei der Fahrt einschlafen, ist der Kopf meist gut gestützt. Nachteil der rückseitigen Sitze ist die schlechte Kommunikation mit dem Kind, außerdem starren die Kleinen meist auf den nahen Rücken der Eltern. Tragen die noch einen Daypack, wird der dem Nachwuchs gar unfreiwillig ins Gesicht gepreßt. Das kann bei einem vorderen Kindersitz nicht passieren. Dort aber können die Kinder in Bremse, Gangschaltungen und sonstige Teile eingreifen, die Bewegungsfreiheit dieser Bike-Einheit ist eingeschränkt. Schließlich können die Kinder nicht so gut schlafen. Kindersitze führen allgemein zu einer ungünstigen Schwerpunktverteilung. Auch kann man das Rad mitsamt Kind nicht stehenlassen. Meist ist auch die Gepäckzuladung eingeschränkt.

ZeltenZelt oder Hotel?
Lassen Sie sich davon aber nicht stören, Sie sollten ohnehin zu Beginn nur kurze Strecken zurücklegen Da reicht schon der Ausflug In den nahen Wald mit Spielen am Bach und Lagerfeuer an der Grillhütte. So richtig spannend wird es allerdings, wenn Sie das Zelt mitnehmen. Was die Kleinen schon tagsüber restlos begeistert, ist nachts ein wahres Abenteuer. Lassen Sie sich diese Erfahrung keinesfalls entgehen!l Am besten Sie beginnen im heimischen Garten oder auf einem Campingplatz und steigern sich nach Lust und Laune. Das Problem bei Kindern in der Altersgruppe ab 3 ist: Sie können ganz schön anstrengend sein. Auch ist das Tempo anders als bei den Eltern, und viele Erwachsenen bekommen bald den Wunsch, auch einmal auf ihre Kosten kommen zu dürfen. Oft hat sich in diesen Situationen bewährt, wenn sich mehrere Familien zusammentun. Die Kinder beschäftigen sich untereinander und die Eltern können sich entspannen. Oder ein Elternpaar wacht über die ganze Horde, während sich die beiden anderen mit dem Mountainbike oder beim Wandern so richtig die Kante geben - die Varianten sind unbegrenzt! Eine weitere wirklich tolle Einrichtung für erholungsbedürftige EItern sind Kinderhotels. Dort werden die Kleinen bei Outdoor-Aktivitäten betreut, während die Eltern auch einmal eigenes Programm fahren dürfen. Wer es einfacher mag, der sollte in Campingplatz-Führern auf Kinderbetreuung achten. Gute Plätze bieten einen solchen Service an.

Dle Touren
Wegen der großen Unterschiede zwischen einem dreijährigen und einem siebenjährigen zum Beispiel, ist es unmöglich, allgemeingültige Aussagen zu machen. Vor allem wenn es um Outdoor-Aktivitäten geht, wird es einfacher je älter die Kinder sind. Grundsätztlich gilt aber auch hier: Falls sich die Eltern der Sache gewachsen fühlen, gibt es keine Einschränkungen. Selbst Reisen in exotische Länder die Impfungen mit sich ziehen, können nun in Betracht gezogen werden. Mit älteren Kindern dieser Altersgruppe steht Outdooraktivitäten wie Skifahren, Klettern, Radfahren und Mountainbiking oder Kanufahren nichts mehr im Wege. Auch im Camping kann man eine etwas "schärfere" Gangart einschlagen. Nach wie vor gilt aber. Als Eltern sollte man seinen Ergeiz zähmen und nach wie vor das tun, was auch Kindern Spaß macht. Zu früh zu hart rangehen hat schon so manchen Outdoor-Aspiranten vergrault. Das erste mal im Zelt
Keine Sorge! Wer die erste Nacht mit Kindern im Zelt verbringen möchte, der kann dies gefahrlos tun. Hier die wichtigsten Regeln:. Fangen Sie klein an! Die erste Nacht im Garten reicht aus und bietet den Rückzug ins Haus. Bieten Sie Sicherheit: Das Lieblings-Schmusetier muß genauso mit wie vielleicht die Bettwäsche (reicht für eine erste Nacht im Sommer völlig aus) Kindertaschenlampen mitnehmen. Wenn jedes Kind seine eigene Taschenlampe hat, gibt es weniger Streitereien. Den Kindern erklären, was passieren wird, am besten in eine schöne Geschichte einpacken. Das Unternehmen aufregend und spannend gestalten.
Kinder lieben das Abenteuer! Zweite Stufe: der Campingplatz. Achten Sie auf gute Infrastruktur (Dusche/WC / Gemeinschaftsküche / Aufenthaltsraum / Kiosk / Aktivitäten). Buchen Sie den Zeltplatz vor.
Nach Ankunft versuchen, so schnell wie möglich in den vertrauten Tagesablauf übergehen. Wenn möglich, ein Lagerfeuer an den dafür vorgesehenen Stellen entfachen. Für Kinder der Traum! Vermeiden Sie lange Anfahrten.
Dritte Stufe: Zelten in der freien Natur. Jetzt sind sie der Profi.



Ein paar Buchtipps.
Zu diesem Thema finden sie unzählige Titel. Es gibt fast zu jeder Region, Titel.

Wasser. Mit Kindern entdecken. Spannende...
von Renate Florl
Preis: EUR 11,80
Taschenbuch - 144 Seiten - Fleischhauer/Spohn, Bh.
Erscheinungsdatum: 1998
ISBN: 3872305468


Kinder entdecken die Natur....
von Andrea Erkert
Preis: EUR 12,95 Taschenbuch - 112Seiten - Kösel, Mchn.
Erschienen:: 2002
ISBN: 3466305764

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| Donnerstag, 27. Juli 2017 ||