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Gewicht sparen auf Outdoor-Touren

Gewicht sparen auf Outdoor-Touren

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Gewicht sparen auf Outdoor-Touren

Bei längeren Touren spürt man die Belastung von jedem einzelnen Gramm, daher sollte man es so leicht wie möglich haben. Denn desto leichter man vorankommt, desto mehr Spaß hat man, wenn man unterwegs ist. Schon mit vier einfachen Tipps kann man sich die Ausflüge im wahrsten Sinne "erleichtern":

Die richtige Wahl des Rucksacks:
Obwohl der Rucksack leicht sein soll, ist die Polsterung nicht zu vernachlässigen. Schließlich will man nicht, dass der Inhalt des Rucksacks einem in den Rücken und die Hüften sticht. Vor allem dann nicht, wenn man Touren von mehreren Tagen plant. Daher bietet es sich an entweder einen Rucksack mit guter Polsterung zu kaufen (, der dann natürlich ein wenig schwerer ist) oder eine Polsterung an die Innenseite des Rucksackes zu legen, wobei sich eine Isomatte oder ähnliches anbieten würde (die leichtere Variante).

Das passende Schuhwerk:
Wenn der Trip nicht über einen Tag hinausgeht, sollte man keine Schuhe über 1500 Gramm mitnehmen, da man sich im Verlauf der Tour immer noch möglichst leichtfüßig bewegen will, ohne das Gefühl zu haben, die Füße sind in Blei gebettet. In diesem Fall ist eventuell die Anschaffung von Leichtwanderschuhe ratsam. Leichte und dünne Laufschuhe  sollten es aber dennoch nicht sein! Sollte sich der Ausflug länger hinziehen, kommt man um robustere und damit auch schwerere Wanderstiefel nicht umhin, damit diese nicht nach einigen Tagen des Gehens regelrecht auseinanderfallen. Dennoch sollte gerade bei Schuhen definitiv auf das Gewicht geachtet werden. Wiegt ein Schuh nur 100 Gramm mehr, so bewegt man bei 100 Schritten bereits 10 Kilogramm mehr. Über viele tage gerechnet kommen somit schnell einige Tonnen zusammen.

Die richtige Jacke:
Auch bei der Jacke kann man Gewicht einsparen. Sofern es nicht nötig ist, kann man bei Multifunktionsjacken das Innenfutter abtrennen. Man kann alternativ auch eine Softshelljacke benutzen, die auch vor Wetter und Wasser guten Schutz bietet. Wobei jede Softshelljacke dennoch vor Gebrauch gut imprägniert werden sollte.

Der Schlafsack aus Synthetik oder Daunen:
Daunenschlafsäcke sind im trockenen Zustand ähnlich leicht wie ein Synthetikschlafsack und sogar bequemer, jedoch werden sie zunehmend schwerer, desto mehr Feuchtigkeit sie aufnehmen. Außerdem befreit man einen Daunenschlafsack nur sehr schwer von der aufgenommenen Feuchtigkeit. Er wird also im Verlauf der Reise schwerer. Wohingegen Synthetikschlafsäcke nicht auf Feuchtigkeit reagieren, jedoch nicht so kuschelig sind. Aber auch hier macht die Entwicklung große Schritte. Synthetik wird immer kältebeständiger und komfortabler, bei einem niedrigeren Gewicht.

Zusammenfassung:
Alles in Allem kann man sagen, dass ein Rucksack zwar Polsterung braucht, diese jedoch keine großen Auswirkungen auf das Gewicht haben sollte. Die Schuhe müssen auf die Dauer des Ausflugs angepasst sein. mit ihnen kann man wirklich Gewicht sparen. Die Jacke kann und darf bei der richtigen Witterung dementsprechend leicht sein und ein Schlafsack  aus Synthetik ist vielleicht weniger gemütlich, dafür aber leichter und weniger feuchtigkeitsanfällig.

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| Donnerstag, 27. April 2017 ||