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Die Moltebeere

Die Moltebeere

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MoltebeereMoltebeere (Rubus chamaemorus) 

Merkmale :
Ausdauernde, krautige Pflanzen, getrenntgeschlechtig, männliche und weibliche Pflanzen bildend. Aus dem Wurzelstock wachsen jedes Jahr kurze nur bis 20 cm hoch werdende stachellose, einjährige Triebe, an denen schuppige, papierartige Nebenblätter stehen. Jeder Trieb bringt langgestielte Laubblätter hervor nicht sehr tief, 5-7 lappig, am Grund herzförmig, am Rand gekerbt bis gesägt. Unten am Blattstiel stehen kleine Nebenblätter, die meist zu Schuppen reduziert sind. Blüten einzeln am Ende des Sprosses, bis 2 cm groß mit 5 weißen Kronblättern und 5 viel kleineren, am Grunde verwachsenen Kelchblättern. Die weiblichen Blüten bringen nur sterile Staubfäden hervor

Standort: 
Moorgebiete und Heiden 
Verbreitung :
In den höheren Breiten rings um den Nordpol. In Europa besonders in Skandinavien : die südliche Verbreitungsgrenze reicht bis nach Norddeutschland hinein. 
Blütezeit : Mai und Juni
Früchte : Die Früchte ähneln denen der Brombeere. Zahlreiche, nicht verwachsene Fruchtblätter bilden jeweils eine Sammelfrucht. Die Fruchtreife vollzieht sich erst spät im Jahr von Gelbgrün über Rot bis leuchtend Gelb-Orange. Die saftigen, säuerlichen, aber wohlschmeckenden Früchte enthalten viel Vitamin C und werden in Nordeuropa gern gesammelt und verwertet
Fruchtreife :
Ab Ende August.
Allgemeines :
Die Moltebeere weicht durch die eingeschlechtigen Blüten stärker von den übrigen Brombeerverwandten ab. Im südlichen Mitteleuropa meist erloschen und nur noch im Riesengebirge erhalten. Wegen ihres bevorzugten Standortes auf sauren Böden auch Torfbeere genannt. 

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| Mittwoch, 26. April 2017 ||