Suche  

Frosch Sportreisen  

froschsommer3

Bookmarks  

Essbares

Essbares 
eine Rubrik für alles Essbares was wir so in der freien Natur am Wegesrand finden können und uns in der Outdoorküche nutzt. Wir haben hier mal angefangen und einiges zusammengetragen:Essbares am Wegesrand
Anregungen, was kann ich ohne besonderen Aufwand und keinerlei Kosten in meiner Küche verwenden. Schulen Sie Ihre Augen, wahrzunehmen was in der Natur wächst und essbar ist. In unmittelbaren Nähe gibt es verfügbare Wildpflanzen, diese sind nicht nur gesund sondern auch sehr wohlschmeckend. Das schöne daran ist, wir benötigen nur eine kleine Menge um unseren Speiseplan zu bereichern

Wildbeeren/Pilze und Kräuter


BärlauchWeil die Frühmenschen der Vorzeit noch zehren konnten, was ihnen die freie Wildbahn bot, nennt man ihre Kulturstufe die der Jäger und Sammler. Unsere Urahnen lebten in einer engen, instinktgetragenen Naturverbundenheit: sie wussten wohl, bekömmliche von giftigen Pflanzen zu unterscheiden. Uns heutigen Menschen aber mutet eine hochgiftige Tollkirsche genauso appetitlich an wie eine essbare Vogelkirsche, die giftige Einbeere kaum anders als die schmackhafte und bekömmliche Heidelbeere Vögel und andere Wildtiere dagegen geraten nicht in Versuchung, Beeren zu kosten, die ihnen gefährlich werden könnten In unserem Zeitalter der Naturwissenschaften, die ihr Wissen pragmatisch, also durch Versuch und Erfahrung, gewinnen, können wir auf eine nur instinktgeleitete Naturnutzung nicht mehr bauen : wir sind darauf angewiesen, unser Wissen durch verstandesmäßiges Lernen zu erwerben. Wenn wir Wildpflanzen oder Teile von ihnen essen wollen, müssen wir sie zuvor erkannt haben, müssen uns anhand ihrer Gestalt, ihrer Blätter, Blüten und Früchte klarmachen, um welche Art es sich handelt, und können erst dann entscheiden, ob wir etwas Essbares, Ungenießbares oder Giftiges vor uns haben. Für den Laien ist es in vielen Fällen schwer oder unmöglich, die jeweilige Pflanzenart allein nach ihren Beeren sicher zu bestimmen.
Bevor man Wildbeeren erntet oder isst, kann man sich anhand der folgenden Bestimmungstexte zweifelsfrei über die jeweilige Art klar werden: bei den essbaren Arten mit Hilfe einer ausführlichen Beschreibung sowie der abgebildeten Blüten, Blätter und Früchte. Für den Naturfreund geht es beim Beerenpflücken in freier Wildbahn nicht um den Ertrag, sondern um die Freude am Finden und Ernten unbehandelter Wildfrüchte. Natur ohne Straßennähe wird in Mitteleuropa allerdings immer seltener. 


Edelreizker oder Echter Reizker

PDFDruckenE-Mail
Benutzerbewertung: / 17
SchwachPerfekt 

ReizkerEdelreizker oder Echter Reizker (lactarius deliciosus)

Merkmale: 
Der Hut dieses Pilzes erreicht Durchmesser zwischen 5 und 12 cm. Er ist jung flach gewölbt und bald ausgebreitet mit niedergedrückter Mitte, alt wird er trichterfärmig. Der Rand bleibt aber lange eingerollt. Auf lebhaftem Grund ist die Oberhaut dunkler, kreisförmig gezont und nur stellenweise und nicht immer ein wenig grünlich verfärbend. Feucht ist sie schmierig-schlüpfrig. Die Lamellen zeigen fast die gleiche Farbe wie der Hut.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:42 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:30 Uhr
 

Der Wiesen-Bocksbart

PDFDruckenE-Mail
Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 
WiesenbocksbartWiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)
Merkmale :
Zwei- oder mehrjahriges, mittelhohes, reichlich milchsaftführendes Kraut, Pfahlwurzel braun, spindelig, Stengel aufrecht, einfach oder gering verzweigt, graugrün, in der Jugend flockig behaart,.dann kahl Blätter wechselstandig, grasartig, mit breiter Basis den Stengel halbumfassend, linealisch, zugespitzt. Blütenköpfchen groß, bis 6 cm im Durchmesser, einzeln oder zu wenigen am Sproß, ihre Stiele nach oben wenig verdickt. Köpfchen aus etwa 40 Einzelblüten zu einer Scheinblüte zusammengesetzt, an der Basis mit meist 8 schmalen, bis 3 cm langen (kelchartigen) Hüllblattern, die etwa so lang wie die Einzelblüten sind. Einzelblüten groß, hell- bis goldgelb, zwittrig, alle gleichgestaltet.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:28 Uhr
   

Das Wald-Weidenröschen

PDFDruckenE-Mail
Benutzerbewertung: / 7
SchwachPerfekt 
Wald WeideröschenDas Wald-Weidenröschen ( Epilobium angustifolium)

Merkmale :
Ausdauernde bis zu 2 (2,5) m hohe Pflanze mit einem dicken verholzenden Wurzelstock. Die Sproßknospen, am Grund des letztjahrigen Sprosses angelegt und dicht mit schuppigen Blättern geschützt, überwintern unterirdisch und wachsen dann zu den aufrechten, wechselstandig dicht beblätterten und seIten verzweigten Stengeln heran. Stengel rund oder leicht kantig, oft rot überlaufen. Die weidenahnlichen oder nur kurzgestielten Blätter sind schlaff lanzettlich, bis 3.5 cm lang. Unterseits blaugrün, mit gut entwickelten Seitennerven. Am Rande zurückgerollt und mit sehr kleinen Zähnen besetzt. Die Hochblätter haben eine pfriemliche Spitze. Die zahlreichen großen, purpurroten, selten weißen Blüten stehen in langen, endstandigen, pyramidenförmigen Trauben. Blütenknospen nickend. Die 4 lineal-lanzettlichen, außen rötlichen Kelchblätter sind fast so lang wie die Krone.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:14 Uhr
   

Der Riesenschirmling, Parasolpilz

PDFDruckenE-Mail
Benutzerbewertung: / 12
SchwachPerfekt 
SchirmlingRiesenschirmling Parasolpilz (macrolepiota procera) 

Merkmale :
Junge Pilze sehen aus wie Paukenschlegel. Wenn sie aufschirmen, können sie Hutdurchmesser von 25 (30) cm erreichen. In der Mitte bleibt dabei ein kleiner Buckel erhalten. Meist werden die Pilze völlig flach, der Rand kann auch ein wenig eingebogen bleiben. Im Jugendzustand trägt der Patasolpilz eine feinschuppige Haut von bräunlicher bis graubrauner Farbe, die spater zu großen, unregelmäßigen Schuppen aufreißt. Schon von weitem erkennt man diese braunen Flecken auf dem faserigen, hellen Untergrund. Nur der kleine Buckel in der Mitte bleibt einheitlich braun. Die bauchig breiten Lamellen stehen seht unregelmägig, gedrängt und sind frei, mit ,Kollar.  
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:07 Uhr
   

Seite 1 von 2

<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
© 2017 - Copyright © 2016 Outdoor-Aktiv. Alle Rechte vorbehalten.
   
| Samstag, 27. Mai 2017 ||