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Essbares

Essbares 
eine Rubrik für alles Essbares was wir so in der freien Natur am Wegesrand finden können und uns in der Outdoorküche nutzt. Wir haben hier mal angefangen und einiges zusammengetragen:Essbares am Wegesrand
Anregungen, was kann ich ohne besonderen Aufwand und keinerlei Kosten in meiner Küche verwenden. Schulen Sie Ihre Augen, wahrzunehmen was in der Natur wächst und essbar ist. In unmittelbaren Nähe gibt es verfügbare Wildpflanzen, diese sind nicht nur gesund sondern auch sehr wohlschmeckend. Das schöne daran ist, wir benötigen nur eine kleine Menge um unseren Speiseplan zu bereichern

Wildbeeren/Pilze und Kräuter


BärlauchWeil die Frühmenschen der Vorzeit noch zehren konnten, was ihnen die freie Wildbahn bot, nennt man ihre Kulturstufe die der Jäger und Sammler. Unsere Urahnen lebten in einer engen, instinktgetragenen Naturverbundenheit: sie wussten wohl, bekömmliche von giftigen Pflanzen zu unterscheiden. Uns heutigen Menschen aber mutet eine hochgiftige Tollkirsche genauso appetitlich an wie eine essbare Vogelkirsche, die giftige Einbeere kaum anders als die schmackhafte und bekömmliche Heidelbeere Vögel und andere Wildtiere dagegen geraten nicht in Versuchung, Beeren zu kosten, die ihnen gefährlich werden könnten In unserem Zeitalter der Naturwissenschaften, die ihr Wissen pragmatisch, also durch Versuch und Erfahrung, gewinnen, können wir auf eine nur instinktgeleitete Naturnutzung nicht mehr bauen : wir sind darauf angewiesen, unser Wissen durch verstandesmäßiges Lernen zu erwerben. Wenn wir Wildpflanzen oder Teile von ihnen essen wollen, müssen wir sie zuvor erkannt haben, müssen uns anhand ihrer Gestalt, ihrer Blätter, Blüten und Früchte klarmachen, um welche Art es sich handelt, und können erst dann entscheiden, ob wir etwas Essbares, Ungenießbares oder Giftiges vor uns haben. Für den Laien ist es in vielen Fällen schwer oder unmöglich, die jeweilige Pflanzenart allein nach ihren Beeren sicher zu bestimmen.
Bevor man Wildbeeren erntet oder isst, kann man sich anhand der folgenden Bestimmungstexte zweifelsfrei über die jeweilige Art klar werden: bei den essbaren Arten mit Hilfe einer ausführlichen Beschreibung sowie der abgebildeten Blüten, Blätter und Früchte. Für den Naturfreund geht es beim Beerenpflücken in freier Wildbahn nicht um den Ertrag, sondern um die Freude am Finden und Ernten unbehandelter Wildfrüchte. Natur ohne Straßennähe wird in Mitteleuropa allerdings immer seltener. 


Die Moltebeere

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MoltebeereMoltebeere (Rubus chamaemorus) 

Merkmale :
Ausdauernde, krautige Pflanzen, getrenntgeschlechtig, männliche und weibliche Pflanzen bildend. Aus dem Wurzelstock wachsen jedes Jahr kurze nur bis 20 cm hoch werdende stachellose, einjährige Triebe, an denen schuppige, papierartige Nebenblätter stehen. Jeder Trieb bringt langgestielte Laubblätter hervor nicht sehr tief, 5-7 lappig, am Grund herzförmig, am Rand gekerbt bis gesägt. Unten am Blattstiel stehen kleine Nebenblätter, die meist zu Schuppen reduziert sind. Blüten einzeln am Ende des Sprosses, bis 2 cm groß mit 5 weißen Kronblättern und 5 viel kleineren, am Grunde verwachsenen Kelchblättern. Die weiblichen Blüten bringen nur sterile Staubfäden hervor
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:04 Uhr
 

Der Bärenlauch

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BärlauchBären-Lauch - AIlium ursinum 
Merkmale: 
Ausdauernde, bis 50cm hohe Pflanze, dIe besonders in der Nachblüte aufdrInglIch nach Lauch riecht. ZwIebel sehr schmal. langlich bis 6 cm lang, meist ohne oder mit nur sehr wenigen Nebenzwiebeln. Die ZwIebelhäute durchsichtig, weißlich oder gelblich, zuleut bis auf wenige Borsten verschwindend. Der Stengel ist aufrecht, meist 3kantig, nicht hohl, nur ganz unten beblättert. Die 2-3 grundständigen Blätter langgestielt, flach, elliptisch-lanzettlich, spitz, am Grund in den Stiel verschmälert, umgewendet. d h die Oberseite dem Boden zugewendet. DIe weißen Blüten in flachen. lockeren, 6-20blütigen Scheindolden, die 2-3 Hüllblätter etwa so lang wIe die Blütenstiele, eiförmig längllch, zugespitzt, früh abfallend Blütenstiele aufrecht, gerade, etwa 2 cm lang. Die 6 Blütenhüllblätter in zwei Kreisen, lanzettlich, spitz, aufrecht abstehend. 
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:41 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 11:01 Uhr
   

Die Esskastanie

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FruchtEß-Kastanie (Castanea sativa MILLER)
Buchengewächse

Merkmale: 
Stattlicher, bis fast 30 m hoher sommergrüner Laubbaum. Krone anfangs kegelförmig, mit zunehmendem Alter säuliger und zuletzt hoch und breit gewölbt, mit dicken, verhältnismäßig kurzen Ästen.
Äste überwiegend quirlständig angebracht, so daß sich verschiedene Verzweigungsetagen aufbauen.
Stammziemlich dick, meist schon in geringer Höhe über dem Boden verzweigt, häufiger drehwüchsig.
Rinde anfangs glatt und graurötlich, später dunkler braungrau, mit dichtem Netzwerk erhabener Leisten und vertiefter Furchen überzogen. Triebe ziemlich kräftig und dick, bräunlich-rotbraun, oval.
Blätter wechselständig bis 2zeilig, 10-30 cm lang, länglich-lanzettlich, an der Basis keilförmig zusammengezogen oderherzförmig eingeschnitten, vorne spitz; Seitennerven laufen in einer kräftigen, zahnartigen, nach vorne weisenden Spitze aus, lederig und derb, auf der Oberseite glänzend dunkelgrün, auf der Unterseite hellgrün.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 09:40 Uhr Geschrieben von: Michael Chabowski Freitag, den 10. April 2009 um 10:45 Uhr
   

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